Vielleicht ist dir das schon begegnet: Dein Hund sieht dich mit seinen treuen Augen an, doch das Fell um die Augen ist ständig nass und manchmal sogar verfärbt. Das Problem der tränenden Augen beim Hund betrifft viele, doch für viele Hundebesitzer ist es auch ein Rätsel.
In meiner Rolle als Versicherungsmakler für Tierhalter ist dieses Thema etwas, das ich in meinen Gesprächen mit meinen Kunden immer wieder antreffe. Solche Geschichten höre ich oft:
„Unser Rocky hat seit Wochen tränende Augen. Anfangs dachten wir, es sei nur Staub oder Pollen. Aber irgendwann traten Rötungen und Ausfluss auf – die Besuche beim Tierarzt häuften sich und damit auch die Kosten.“
So etwas wird deutlich: Wenn ein Hund tränende Augen hat, ist das nicht nur ein kosmetisches Problem. Ein Hinweis auf Erkrankungen können sie sein – und oft sind sie auch eine finanzielle Belastung.
Alles, was du über die Ursachen, Symptome, Behandlung und die richtige Augenpflege für Hunde wissen musst, erfährst du in diesem Artikel. Ich werde dir auch erklären, warum eine Hundeversicherung in diesen Situationen oft unbezahlbar ist.

Gründe für tränende Augen beim Hund
Fremdkörper und Reizungen
Kleine Teilchen wie Staub, Sandkörner oder Pollen können ins Auge gelangen und eine Reizung verursachen. Mit einem erhöhten Tränenfluss versucht das Auge, den Fremdkörper herauszuspülen.
Allergien
Hunde können, ähnlich wie Menschen, auf Pollen, Hausstaub oder bestimmte Futtermittel allergisch reagieren. Als Konsequenz: gerötete, tränende Augen und manchmal geschwollene Augenlider.
Bindehautentzündung
Eine der häufigsten Ursachen dafür ist die Konjunktivitis. Die empfindliche Haut am Auge entzündet sich; es tränt, wird rot und juckt. Auch Bakterien oder Viren können hier beteiligt sein.
Rassenspezifische Probleme
Vor allem Rassen mit kurzen Nasen, wie der Mops oder die Bulldogge, sind besonders anfällig. Aufgrund ihrer besonderen Kopfform sind Fehlstellungen der Augenlider (wie z. B. Ektropium) häufig, was den Tränenfluss begünstigt.
Verstopfte Tränenkanäle
Wenn die Kanäle blockiert oder entzündet sind, sammelt sich die Tränenflüssigkeit und läuft über das Gesicht.
Ernsthafte Augenerkrankungen
Hornhautverletzungen, grauer Star oder trockene Augen sind weitere Probleme, die unbedingt von einem Tierarzt untersucht werden sollten.
Symptome: So erkennst du tränende Augen bei deinem Hund
- Augen sind ständig feucht
- Fellveränderungen unterhalb der Augen
- Augen werden oft zusammengekniffen
- Häufiges Reiben mit der Pfote
- Lider sind gerötet oder geschwollen
- Eitriger oder gelber Ausfluss
Sobald der Ausfluss eine Veränderung der Farbe oder eitrige Eigenschaften zeigt, ist ein sofortiger Besuch beim Tierarzt angesagt.
Augenpflege beim Hund – so gehe ich es meistens an
Zarte Reinigung
Ehrlich gesagt: Oft ist weniger mehr.
- Einfache, sterile Kompressen oder spezielle Augentücher sind klasse.
- Always wipe from the outside to the inside; otherwise, you just push the dirt deeper in.
- Alles, was nicht Seife ist oder „Hausmittelchen“, sollte man vermeiden – das Auge ist empfindlicher, als man glaubt.
Fellpflege
Besonders bei diesen niedlichen Maltesern oder Havanesern… das lange Fell erschwert die Augenpflege wirklich. Das wird schnell verfärbt. Regelmäßiges vorsichtiges Kürzen oder zumindest Sauberhalten ist ideal – sonst wirken die Hunde, als hätten sie ständig „Panda-Augen“.
Augensalben & Tropfen
Das Beste ist, man lässt es sein, wenn man nicht weiß, was man tut. Während einige Mittel helfen, können andere das Auge verschlimmern. Außerdem: nur, wenn der Tierarzt es erlaubt.
Prävention (so einfach es klingt)
- Schau deinem Hund immer mal wieder in die Augen – du wirst sofort merken, wenn etwas nicht stimmt.
- Bei hoher Pollenbelastung sind kürzere Spaziergänge oder andere Zeiten besser.
- Und was Zugluft betrifft… na ja, auch Hunde finden das nicht so toll.
Der richtige Zeitpunkt für den Tierarztbesuch: Wann ist es wirklich nötig?
Einige Alarmzeichen sind für mich ein klares Signal: „Jetzt bitte nicht abwarten, sondern zum Doc!“
- Wenn die Augen über mehrere Tage hinweg tränen, ohne dass eine Besserung eintritt.
- Eitriger oder gelber Ausfluss – das sollte man ernst nehmen.
- Heftig gerötete Augen oder geschwollene Augenlider.
- Der Hund zieht die Augen zusammen, zeigt genervte oder sogar schmerzgeplagte Anzeichen.
Veterinäre haben da ihre Kniffe – wie den Fluoreszenztest zum Beispiel. Es klingt kompliziert, aber es ist ein schneller Test, um zu sehen, ob die Hornhaut verletzt ist.

Rassespezifische Unterschiede (leider sind einige Kandidaten besonders betroffen)
- Mops & Bulldogge: Hier sind die Augenlider häufig fehlpositioniert (Ektropium/Entropium). Es mag nicht spannend klingen, aber für die Hunde ist es ziemlich unangenehm.
- Malteser & Havaneser: Ständiges Tränen, Fellverfärbung – das sieht zwar nicht schön aus, ist aber vor allem ein Hygieneproblem.
- Retriever: Eine Vielzahl von Menschen ist allergieanfällig, und auch die Augen können betroffen sein.
Zusammengefasst: Mit so einer Rasse musst du einfach noch genauer hinsehen.
Versicherung & Kosten – was viele überrascht
Erlauben Sie mir, aus meiner Erfahrung als Makler zu sprechen: Viele glauben, „Ach, ein bisschen Tränenflüssigkeit, das kann doch nicht viel kosten.“ Doch wenn es chronisch wird, addiert sich das.
- Alle Besuche beim Tierarzt werden erfasst.
- Tropfen, Salben… Auch Kleinvieh macht Mist.
- Regelmäßige Überprüfungen sind vorgeschrieben.
- Und wenn du eine OP brauchst (wie z. B. eine Lidkorrektur) – da bist du schnell im vierstelligen Bereich.
Welche Versicherung ist die richtige?
- Hunde-OP-Versicherung: Sie kommt zum Einsatz, wenn eine Operation wirklich nötig ist.
- Hunde-Krankenversicherung: Übernimmt zusätzlich Medikamente, Untersuchungen und die Nachsorge.
Mein Bauchgefühl sagt: Wenn du eine Rasse hast, die anfällig ist, solltest du auf jeden Fall über eine Krankenversicherung nachdenken. Es ist mir schon oft aufgefallen – ohne Absicherung leidet nicht nur der Hund, sondern auch das Konto.
Hundehalter-Tipps – Schritt für Schritt
- Augen täglich kontrollieren.
- Behutsame Reinigung mit Tuch oder Kompresse.
- Die Pflege der Augenpartie nicht vergessen.
- Allergien beobachten – eventuell einen Allergietest beim Tierarzt durchführen lassen.
- Insurance check – especially for breed-specific risks.
- Bei länger anhaltenden Symptomen: Tierarzttermin vereinbaren.
Ein tränender Hund ist kein Grund zur Panik, aber auch kein Zeichen, das du einfach ignorieren solltest. Du kannst viel für die Augengesundheit deines Haustiers tun, indem du es richtig pflegst, ihm Aufmerksamkeit schenkst und im Zweifelsfall zum Tierarzt gehst.
Ich weiß aus meiner Erfahrung als Versicherungsmakler: Chronische Augenprobleme können wirklich kostspielig sein. Eine gute Hundeversicherung bietet dir Sicherheit und bewahrt dich vor hohen Kosten.
Mein Ratschlag: Achte genau auf die Augen deines Hundes und kontrolliere gleichzeitig, ob deine Absicherung zu den Risiken deines Hundes passt. Damit sorgst du für die Gesundheit deines Tieres und entlastest deine Finanzen.
FAQ – Häufige Fragen zu tränenden Augen beim Hund
1. Welche Ursachen sind meist verantwortlich für tränende Augen beim Hund?
Reizungen durch Staub, Allergien oder Bindehautentzündungen gehören zu den häufigsten Ursachen.
2. Sind tränende Augen bei Hunden gefährlich?
Nicht immer, aber sie können auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen.
3. Ab wann ist ein Besuch beim Tierarzt notwendig?
Sollte der eitrige Ausfluss länger andauern oder dein Hund Schmerzen haben, …
4. Weinen Hunde wirklich?
Nein – Tränen beim Hund sind immer körperlich bedingt, nicht emotional.
5. Welche Funktion hat das Fell?
Langes Fell begünstigt Reizungen und Verfärbungen – regelmäßige Pflege ist wichtig.
6. Unterstützt eine Versicherung bei Augenproblemen?
Ja, vor allem eine Hundekrankenversicherung übernimmt die Behandlungskosten.
7. Ist es möglich, tränende Augen selbst zu behandeln?
Bei leichten Reizungen ja – aber bei stärkeren Symptomen immer zum Tierarzt gehen.
8. Welche Rassen sind besonders anfällig?
Mops, Bulldogge, Malteser, Havaneser sowie weitere kurznasige oder langhaarige Rassen.
9. Wie viel kostet eine Behandlung beim Tierarzt?
Untersuchungen kosten ab 50 €, während Operationen mehrere tausend Euro ausmachen können.
10. Welche Maßnahmen helfen, tränenden Augen vorzubeugen?
Regelmäßige Pflege, Allergien im Blick behalten und bei Symptomen zügig handeln.





