In meiner Rolle als Versicherungsmakler für Tierhalter sehe ich häufig, dass Pferdebesitzer das Thema Immunsystem erst dann in den Fokus rücken, wenn ihr Pferd schon gesundheitliche Probleme hat. Das Wichtigste ist: Eine robuste Abwehr ist die beste Strategie, um gegen Krankheiten, Tierarztkosten und langwierige Heilungsprozesse vorzubeugen.
Die typischen Anzeichen eines Pferdes mit geschwächtem Immunsystem sind: wiederholte Infektionen, Pilzerkrankungen, Abgeschlagenheit oder eine schlechte Leistungsfähigkeit. Glücklicherweise gibt es zahlreiche Ansätze, um die körpereigene Abwehr deines Pferdes zu verbessern – von der Haltung bis zur Fütterung.

Wie arbeitet das Immunsystem des Pferdes?
Ein Netzwerk aus Schutzmechanismen bildet das Immunsystem; es ist kein einzelnes Organ. Es besteht aus drei Ebenen:
- Die Haut und die Schleimhäute – sie sind die ersten Verteidigungsbarrieren. Körperflüssigkeiten wie Schweiß, Speichel, Tränenflüssigkeit und Magensäure haben die Aufgabe, das Eindringen von Krankheitserregern zu verhindern.
- Leukozyten (weiße Blutkörperchen) – sie greifen Erreger an oder „fressen“ sie. Diese Abwehrmechanismen greifen sogar, wenn das Pferd den Keim noch nie zuvor erlebt hat.
- Spezifische Antikörper – nach der ersten Erkennung eines Erregers bilden Lymphozyten passgenaue Antikörper. Immunität entwickelt sich durch spätere Kontakte.
Dank eines stabilen Immunsystems kann ein Pferd Infektionen nicht nur abwehren, sondern sich auch schneller von ihnen erholen.
Allergien beim Pferd: Wenn das Immunsystem überreagiert
Beispiele für Allergien, die durch ein Ungleichgewicht des Immunsystems entstehen können, sind Sommerekzem, Heustaub- oder Pollenallergien. Der Körper reagiert auf Substanzen, die eigentlich harmlos sind, anstatt Krankheitserreger zu bekämpfen. Folgesymptome wie Juckreiz oder Husten treten auf.
Für Pferde mit diesem Problem: Eine stabile Abwehr hilft, den Stoffwechsel zu entlasten und Folgeerkrankungen zu verhindern. Eine ausgewogene Ernährung und die Reduzierung von Allergie-Auslösern sind hier von großer Bedeutung.
Gründe für eine schwache Immunabwehr beim Pferd
Es gibt viele mögliche Ursachen für ein schwaches Abwehrsystem:
- Chronische Krankheiten wie Cushing oder EMS
- Lebererkrankungen oder Parasitenbefall
- Unzureichende Versorgung mit Spurenelementen wie Zink oder Selen
- Langfristiger Stress durch Transporte, Stallwechsel oder Konflikte innerhalb der Herde
- Arzneimittel wie Antibiotika
- Kälte, Feuchtigkeit oder eine stickige Stallluft
Alte Pferde, Fohlen und Tiere im Fellwechsel sind besonders gefährdet.
Das Immunsystem des Pferdes stärken – nützliche Ratschläge
In meiner Rolle als Makler ist mir bewusst: Krankheiten verursachen nicht nur Leid für das Tier, sondern auch hohe Kosten durch den Tierarzt. Aus diesem Grund ist es klug, frühzeitig in ein robustes Immunsystem zu investieren. Diese Aspekte kannst du unmittelbar beeinflussen:
- Artgerechte Haltung: Frische Luft, eine staubfreie Einstreu und viel Bewegung sind wichtig.
- Stressreduktion: Aufbau einer stabilen Herdenstruktur und schonender Umgang mit Transporten.
- Training & Pflege: Nach der Belastung immer abschwitzen lassen, um Erkältungen vorzubeugen.
- Impfungen und Tierarzt-Checks: Sie helfen der körpereigenen Abwehr.

Ernährung: Nährstoffe für robuste Abwehrkräfte
Die Ernährung ist einer der stärksten Hebel, um das Immunsystem zu stärken. Von besonderer Bedeutung sind:
- Zink: essenziell für Haut, Schleimhaut und Blutkörperchen.
- Vitamine C, E und der B-Komplex: fördern den Stoffwechsel und verbessern die Abwehrkräfte.
- Kräuter: Echinacea (fördert die Immunabwehr), Kamille (bakterienhemmend), Hagebutte (reich an Vitamin C), Isländisch Moos (Schutz der Schleimhäute), Weißdorn (Unterstützung der Herzfunktion).
Die Produkte von natuerlichabgesichert sind hier hochwertige Ergänzungen:
- natuerlichabgesichert Resistenz-Kräutermischung – für die Unterstützung der Immunabwehr.
- natuerlichabgesichert Schwarzkümmelöl – voller ungesättigter Fettsäuren, unterstützt Haut und Atemwege.
- natuerlichabgesichert Zink-Plus – vereint organisch gebundenes Zink, Vitamin C und Hagebutten.
Besonderer Fall: Fohlen und Senioren
Die Abwehrkräfte von Fohlen werden erst durch die Muttermilch (Colostrum) aufgebaut. Hier ist Schutz besonders gefragt.
Immunstärke und Regeneration sind bei alten Pferden schwächer; sie sind somit anfälliger für Infektionen.
Fazit: Vorsorge bewahrt Pferd und Geldbeutel
Das beste Gesundheitsversicherung für dein Pferd ist ein starkes Immunsystem. Denn jede Infektion verursacht nicht nur Tierleid, sondern auch Kosten. In meiner Erfahrung als Makler zeigt sich immer wieder: Wer auf Haltung, Fütterung und Vorsorge achtet, spart langfristig Geld und Nerven.
FAQ: Stärkung des Immunsystems bei Pferden
1. Wie kann ich ein schwaches Immunsystem bei meinem Pferd erkennen?
Bei häufigen Infekten, Pilzproblemen, Antriebslosigkeit oder schlechtem Fellzustand.
2. Welche Funktion hat der Darm?
Mehr als 70 % der Immunzellen befinden sich im Darm – deshalb ist eine gesunde Verdauung unerlässlich.
3. Welche Kräuter unterstützen eine schwache Abwehr?
Echinacea, Hagebutte, Kamille, Isländisch Moos sowie Weißdorn.
4. Ist eine Impfung für mein Pferd sinnvoll?
Ja, Impfungen spielen eine wesentliche Rolle bei der Unterstützung der Abwehr.
5. Wie kann ich die Stärke von Fohlen fördern?
Die Rolle der Muttermilch (Colostrum) beim Schutz vor extremen Wetterbedingungen.
6. Wie wichtig ist körperliche Aktivität?
Überaus wichtig – sie bringt Stoffwechselprozesse in Gang und stärkt die Abwehr.
7. Kann Stress das Immunsystem beeinträchtigen?
Ja, Transporte, Stallwechsel oder Herdenkonflikte gehören zu den typischen Stressoren.
8. Welche Spurenelemente sind von Bedeutung?
Insbesondere Zink und Selen.
9. Wie identifiziere ich Allergien?
Über Husten, Juckreiz oder Hautprobleme.
10. Ab wann ist es ratsam, den Tierarzt zu konsultieren?
Falls dein Pferd häufig krank ist oder Infektionen sich chronisch entwickeln.





